SOMMERABEND

 

Der Abendwind lockt meine Träume
ich leg mich nackt ins feuchte Gras
verfall dem Blätterrausch der Bäume
dem Glück, das ich so lang vergaß

 Ein Sehnsuchtsschleier voll Begehren
trägt meine Seele bis zu dir
ich falle - ohne mich zu wehren
und stell mir vor Du wärst jetzt hier 

Die warmen Lippen die ich spüre
mein Atem der Dein Haar verweht
das Pochen wenn ich Dich berühre
Dein Blick, in dem mein Name steht

Ich tauche durch das Meer der Liebe
und Du küsst zärtlich meine Haut
wenn ich die Nacht hier liegen bliebe
wär  Nord und Südpol aufgetaut